Ausstellungen
Januar 2026
"Die Kinder vom Bullenhuser Damm – Morgen darf nicht gestern sein"
Eine Wanderausstellung des Bullenhuser Damm e.V in Kooperation mit dem Literaturhaus Magdeburg.
Während der Shoah wurden 20 jüdische Kinder, zehn Mädchen und zehn Jungen, zusammen mit ihren Familien in das Konzentrationslager Auschwitz im deutsch besetzten Polen deportiert. Die Kinder stammten aus Polen, Frankreich, Italien, den Niederlanden und der Slowakei. Sie waren zwischen fünf und zwölf Jahre alt.
Am 28. November 1944 wurden die Kinder von Auschwitz in das Konzentrationslager Neuengamme in Hamburg gebracht. Nach ihrer Ankunft in Neuengamme führte ein SS-Arzt pseudomedizinische Experimente an ihnen durch.
Im April 1945 näherte sich die britische Armee Hamburg. Am 20. April 1945 wurden die zwanzig jüdischen Kinder in den Keller einer ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm gebracht. Dort wurden sie mit Morphin betäubt und an Haken an der Wand aufgehängt, während sie noch schliefen.
Die Vereinigung der Kinder vom Bullenhuser Damm e.V. setzt sich seit 1979 aktiv für die Erinnerung an die zwanzig jüdischen Kinder und 28 erwachsenen Häftlinge ein, die in der Nacht vom 20. auf den 21. April 1945 in der ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm von den Nationalsozialisten ermordet wurden.
(c) Einführung | Kinder vom Bullenhuser Damm e.V. | Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.Februar 2026
"Herrenhäuser in Magdeburg aus der Zeit der beginnenden Industrialisierung"
Fotoausstellung des "Fotoclub 88 Magdeburg"
In Magdeburg gibt es eine reichhaltige Architekturgeschichte. Im Mittelpunkt dieser stehen neben den zahlreichen Industriebauten auch Villien und Vereinsgebäude, die nicht zuletzt die Erinnerung an die gesellschaftliche Höhepunkte der Magdeburger Gesellschaft wahren. Mit jedem dieser Architechturdenkmäler ist eine eigene unverwechselbare Geschichte mit ihren Anekdoten und brisanten Nuancen verbunden. Der Fotoclub 88 Magdeburg hat im Jahr 2023 die Historie einiger "Herrenhäuser" aufgearbeitet und präsentiert die Ergebnisse in der gleichnamigen Ausstellung in der Galerie der Stadtbibliothek.